Hackerangriffe - die ungesicherte Datenschnittstelle

01-11-2017

Mit dem Anstieg an vernetzten Fahrzeugen („Connected Cars“ ) ist zu befürchten, dass auch die Angriffe auf diese Fahrzeuge steigen werden.  Als besonders gefährlich gilt hier die OBD2-Schnittstelle, da diese ungesichert ist und mittlerweile auch für andere Zwecke genutzt wird als für die sie ursprünglich vorgesehen war. Zum Beispiel ist heutzutage die Datenübertragung über Smart Dongles für diese Schnittstelle möglich.


Die Möglichkeit Informationen aus dem Fahrzeug mittels eines Anschlusses an die OBD-Schnittstelle zu exportieren wird auch genutzt für elektronische Fahrtenbücher, die nun zahlreich auf dem Markt erscheinen.  Allerdings sind diese oftmals nicht ausreichend vor möglichen Eingriffen Dritter geschützt. Über die Schnittstelle können nicht nur Informationen über die Fahrten exportiert werden, sondern auch alle anderen Informationen aus dem Fahrzeug. Darüber hinaus ist es möglich, Daten ins Fahrzeug zu senden, welches verschiedene Auswirkungen haben kann. Diese wurden von Forschern einer Amerikanischen Universität in San Diego demonstriert und untersucht.  


In dem Versuch nutzten die Forscher einen OBD Stecker, der durch einen Versicherer in verschiedene Fahrzeuge montiert wurde. In diesem Fall wurde der Stecker dafür verwendet, das Fahrverhalten von Fahrern zu überwachen. Dies ist für einen Versicherer natürlich sehr nützlich, aber es bietet noch weitere zahlreiche Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Fahrtenerfassung. Allerdings wurde in dem Versuch festgestellt, dass der Stecker auf sehr einfachem Wege durch die Forscher, z.B. mittels einer SMS, gehackt werden konnte, wodurch sie das Fahrzeug zum größten Teil auf Abstand steuern konnten. Dies reichte von dem Anstellen der Scheibenwischer bis zum Ausstellen der Bremsen.  


Ein Hack dieser Art könnte lebensgefährlich sein und es ist berechtigt, die Zuverlässigkeit der erhaltenden Informationen eines solchen Systems in Frage zu stellen. Bei der Nutzung einer OBD Schnittstelle für ein elektronisches Fahrtenbuch stellt sich auch die Frage, wie eine ordnungsgemäße Nutzung nach den Anforderungen des Finanzamts  garantiert werden kann, wenn über den gleichen Zugang Fahrzeugfunktionen, wie z.B. die Bremsen, beeinflusst werden können?


„Connected Cars“ sind ein Fakt der Gegenwart und der Zukunft und die Fahrtenerfassung ist es ebenfalls. Viele Anwendungen von „Connected Cars“ befinden sich noch in den Kinderschuhen und der Nutzung für professionelle Zwecke ist zu diesem Zeitpunkt noch abzuraten. Wir von Accredis setzen uns bereits seit Jahren erfolgreich dafür ein, dass sowohl traditionelle als auch die fortschrittlichsten GPS-Lösungen entwickelt, dem jeweiligen Stand der Technik angepasst und implementiert werden, wobei gleichzeitig größter Wert auf die sichere Nutzung bestmöglicher Technologien gelegt wird.


Wir möchten alle Fahrer von Firmenfahrzeugen dazu ermutigen, die Vorteile eines elektronischen Fahrtenbuches zu nutzen. Die von Accredis angebotenen elektronischen Fahrtenbücher bieten bewährte Lösungen von hoher Qualität und Zuverlässigkeit, auch durch den festen Einbau der Systeme in das Fahrzeug. Deswegen raten wir Ihnen dazu, keine unnötigen Risiken mit nicht sicheren Lösungen, z.B. einer OBD-Verbindung, einzugehen, sondern ein bewährtes, technisch und steuerlich sicheres System zu wählen.


Nehmen Sie deshalb Kontakt mit uns auf. Wir beantworten Ihre Fragen und unterbreiten Ihnen eine freibleibendes Angebot. Wir begleiten Sie vom Kauf, über die Installation bis hin zur Auswertung Ihrer Fahrtenbuchdaten.

 

ACCREDIS

Voller Leidenschaft setzt sich Accredis seit 2001 dafür ein, dass die fortschrittlichsten GPS-Lösungen erdacht und implementiert werden. Wir sind überzeugt von unserem Beitrag, den wir an Effizienz und Sicherheit im Straßenverkehr leisten.

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